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Es wird sich alles noch finden ...

Moin Moin oder wie man hier sagt: "Hej"!

Am 29. August 2021 haben wir uns dann endlich nach 4 langen Monaten der Vorbereitung auf den Weg machen können.

Wir haben jedoch tatsächlich keinen Plan gemacht, wohin uns unsere Reise überhaupt hinführen wird. Erstes Ziel war es erst einmal raus aus dem deutschen Alltag, raus aus den Konventionen und raus aus dem gewohnten Umfeld. 

Also rein ins Abenteuer. Gucken was passiert. Einfach treiben lassen. 

Mit dieser Grundeinstellung sind wir dann schon am vierten Tag in Dänemark "gelandet".

...und in Dänemark sind wir immer noch.

Ich (Stefan) sitze gerade im mobilen "Büro" und tippe diesen Text runter, während Tina mit unseren Jungs und Opa/Schwiegervater ein wenig durch den kleine Ort Blåvand, was Blaues Wasser heißt, flaniert und entspannt mal durch Geschäfte schlendert. Ohne Maskenpflicht, ohne irgendwelche Sicherheitskräfte vor den Türen o.ä.

Genauso wie diesen Ort, der bekannt ist für seine Bunkeranlagen (siehe nachfolgende Fotos) aus dem [zweiten Weltkrieg] haben wir auch die anderen Orte in Dänemark ausgesucht.

Entweder war das Suchkriterium, (kostenloses) Nachtparken, deutsche Gasflasche tauschen, eine Sehenswürdigkeit, Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf, Wellen zum Surfen, Reifenwechsel, ...

Einiges einfach aus reiner Neugierde/Spaß und einiges leider Notwendigerweise.

Hinter den notwendigen Kriterien unserer angepeilten Ziele stehen oftmals so banale Dinge wie:

  • Wasser nachfüllen
  • Gasflasche tauschen
  • Batterien aufladen

Hierbei kommen uns immer wieder die Gedanken, wie einfach reisen im Wohnmobil doch sein könnte, wenn zum Beispiel Energie frei verfügbar wäre; also so nach den Ideen von Nikola Tesla. Dann bräuchte man tatsächlich nur noch Stopps zu machen, wenn:

 

  • WC- oder Grauwasser entleert werden müsste
  • oder wenn man Essen kochen, schlafen oder man einfach parken will.

Solange das so ist, wie es ist, ist es so. Da verfahren wir nach der typischen rheinländischen Mentalität... auch wenn nur 50% von uns im Rheinland geboren sind, so halten wir es alle doch sehr oft mit den 10 Rheinischen Gesetzen; vor allem aber mit dem §3 "Et kütt wie et küüt".

 

Leider hatten wir aber seit dem Start mit dem heutigen Tage schon den zweiten Zwangsstopp bei einer Werkstatt. Beim ersten Mal war es ein geplatzter Hinterreifen, während wir vielleicht max. 20-30 km/h auf dem Tacho hatten. Ist also nochmal alles glimpflich ausgegangen. Wir haben dann auch direkt 2 neue Hinterreifen drauf machen und das Reserverad wieder in der Mulde verschwinden lassen.

Der heutige Stopp war dann auch nur wegen einem kleinen Problemchen mit dem Kühlwassersensor, dieser ist wohl kaputt und hat uns dadurch die letzten 2 Tage immer schnell eine Temperatur kurz vor dem Maximum angezeigt. Die freundlichen Dänen aus der Fiat-Werkstatt haben den Motor überprüft und den notwendigen Sensor sofort bestellt. Damit müssen wir dann am Donnerstag zwar zum Einbau wieder zur Værksted und solange verbringen wir dann eben etwas Zeit in Ribe auf einem tollen Camping-Platz. Geplant war das nicht. Et kütt halt wie et kütt.

Dadurch haben aber nun unsere Jungs einen Riesen Spielplatz direkt vor der Türe und wir können morgen mal ein wenig Wäsche waschen. Denn das ist eines der Dinge, die beim Langzeitreise etwas Organisation erfordert bzw. "ein wenig" mehr an Bekleidung.

Auch das Schreiben von kleinen Berichten wird sich bestimmt nach und nach leichter anfühlen. Jetzt fehlt gerade etwas der Fluss... und daher lassen wir mal die Bilder für sich sprechen*:

*Der Eine oder die Andere folgt uns ja auch schon auf Instagram und Facebook unter unserem StrandBude20-Konto. Hier auf unserer Webseite wollen wir aber für Alle, auch diejenigen, die auf keinen sozialen Medien angemeldet sind, einen freien Reisebericht einstellen.

Jetzt knurrt dann langsam doch der Magen und wir machen unser berühmt-berüchtigtes ZHack (Zigeuner-Hack mit Ankerkraut-Gewürz), was wir bei uns 2 Jahre lang an der StrandBar20 mit Maispommes angeboten haben. 

Ein Foto davon wollte ich gerade noch einstellen...aber meine Konzentration lässt langsam echt nach.

So, das war es erst einmal. Vielleicht kommt nach der Stärkung noch ein kleiner Nachschlag.

Sonnige Grüße von Stefan mit Tina, Jonas und Lukas

...das Meer sei mit Dir!

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Kommentare: 1
  • #1

    Majon (Dienstag, 14 September 2021 22:35)

    Danke für euren Eintrag. Es sieht mega entspannt aus, trotz Zwangspause. Genießt die Zeit. Liebe Grüße an Tina und die Jungs
    aus Scheeßel