Viva España

Manchmal sind wir beim Anblick unserer Fotos und Videos echt erstaunt, wo wir schon überall waren und was wir schon alles erlebt und gesehen haben in dieser doch erst kurzen Zeit.


Deswegen sind wir uns sicher, dass wir unsere Reise (und diesen Blog) nicht nur für euch, sondern eigentlich auch für uns selber machen. Denn, und das werdet ihr vielleicht genauso sehen wie wir, guckt man sich in diesen digitalen Zeiten doch im Grunde genommen viel zu selten die gemachten Aufnahmen an. Oder wie empfindet ihr das? Gerne freuen wir uns über Zeilen in den Kommentaren.

Jetzt geht es los...


Vom 28. bis 30. Oktober 2021 waren wir also dann in Dels Aiguamoll del Baix Ter.


Eigentlich nur ein Parkplatz direkt am Meer, aber da das Wetter einigermaßen mitgespielt hat, konnten wir den Strand und sogar das Mittelmeer genießen. Jonas musste dann auch direkt beim Anblick der Wellen sein Surfbrett vom Dach holen und auch Lukas hat sich am Bodyboarding probiert. Ach, wie schön wäre es doch, hätten wir eines unserer SUP-Boards doch mitgenommen und nicht alle aus unserem SUP-Verleih verkauft oder verschenkt. Gut, in dem einen oder anderen Fall würden wir in der JETZIGEN SITUATION anders entscheiden.


Leckeres spanisches Essen gab es dann auch mal wieder, denn irgendwie mussten die Reste verarbeitet werden und die 4 Jungs hatten alle „plötzlich“ gleichzeitig vom Toben am Meer Hunger, der gestillt werden musste. Also schnelles Essen für Alle.


Das vorgefundenen Strandgut-Tippi wurde erweitert und hat uns dann auch als Wäschetrockner gute Dienste leisten können.


Ausflüge haben wir von diesem Parkplatz keine unternommen, aber Tina und ich konnten mal wieder Joga- und Sporteinheiten in unseren „Alltag“ einbauen. Dafür haben wir aber wieder eine neue Familie kennenlernen dürfen. Janina und Philipp, die mit ihren beiden Kindern auch die Reißleine in Deutschland gezogen haben und von nun an mit ihrem umgebauten Wohnmobil durch die Welt reisen. Dieser Familie könnt ihr auch im Internet folgen; einfach mal unter „Familie_Querfeldein“ bei Instagram/Youtube gucken.


Am 30. ging dann unsere Reise innerhalb Spaniens weiter und wir haben unserem FRiDOLiN mal einen Waschtag gegönnt. Diese Möglichkeit wie in Fornells de la Selva sollte es öfter geben, denn nicht nur wir, sondern auch viele andere Reisende möchten ab und an ihr fahrendes Heim doch mal richtig Grundreinigen können.

Über einen anschließenden Versorgungsstopp mit unserem blitzblanken FRiDOLiN in Girona sind wir dann am Abend des 30. Oktobers in Tarragona angekommen. Der erste Eindruck war nicht so der „Hit“, aber mit dem 2. Blick auf den anderen Stellplatz direkt nebenan, hatte es uns so gut gefallen, dass wir dann ganze 5 Nächte dort verbracht haben.

Täglich kam 2-3 Mal dort die Polizei zur Kontrolle vorbei, was uns erstmal ein gutes Gefühl gegeben hat und zweitens zumindest den Platz den Charakter als reinen Stellplatz wohl unterstreichen sollte. Denn oftmals darf man zwar überall kostenlos stehen und das (manchmal) auch über Nacht, aber es darf nicht der Eindruck eines echten Campings entstehen. Denn sobald Tische und Stühle draußen stehen oder auch die Markise ausgefahren ist, gilt das als Camping und das ist dann leider nicht erlaubt.

Also ist man „unterwegs“ flexibel und baut dann halt mal einfach Tische und Stühle direkt am Strand auf und nicht vor´s Wohnmobil und dann ist es erlaubt ;-) Manche Regeln bzw. Anordnungen sind nicht nachzuvollziehen. Aber noch ist die Welt wohl ein wenig merkwürdig ...

Die Tage in Tarragona waren sehr schön. Nicht nur das Wetter, sondern auch die Umgebung hat gepasst. Wir haben viel Zeit am Meer verbracht, waren wandern, haben am Meer lecker - ohne irgendwelche „C-Maßnahmen“ - gegessen, haben einen Stockbrot-Abend an der Grillschale mit den anderen beiden Familien verbracht und eine Fahrradtour zum Hafen von Tarragona gemacht, um uns einmal Luxusjachten anzuschauen.

Mit lieben und sonnigen Grüssen aus der Ferne
Tina, Stefan, Jonas und Lukas
...das Meer sei mit Dir!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0